Wiederholtes Aufhellen von Obstbäumen im Winter. Fügen Sie es der Limette hinzu – der Schutz wird besser sein.

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Das Aufhellen der Baumstämme von Obstbäumen gehört zu den wichtigsten Winterschutzmaßnahmen im Garten. Im Winter wechseln sich oft sonnige Tage und starke Nachtfröste ab, dieses Verfahren ist besonders sinnvoll. Stehen auf dem Grundstück junge Bäume oder kälteempfindlichere Sorten wie Kirsche, Pfirsich oder Aprikose, trägt das Bleichen dazu bei, die Rinde vor Temperaturschwankungen und Folgeschäden zu schützen.

An sonnigen Wintertagen können sich Stämme und dickere Äste stark erwärmen. Das Gewebe des Baumes „erwacht“ dann vorzeitig und die Bewegung des Saftes beginnt sich zu aktivieren. Wenn eine eiskalte Nacht folgt, gefrieren diese aktivierten Zellen heftig. Die Folge können Längsrisse, sogenannte Frostrisse, Verdunkelungen des Gewebes und Schäden am Holz sein, die auch an Abschnitten junger Triebe deutlich sichtbar sind.Wiederholtes Aufhellen von Obstbäumen im Winter. Fügen Sie es der Limette hinzu – der Schutz wird besser sein.

Solche Schäden schwächen die Pflanze und können im schlimmsten Fall zu ihrem Absterben führen. Am stärksten gefährdet sind junge Bäume, die noch nicht gut durchwurzelt sind. Allerdings leiden auch alte Apfel-, Pflaumen- oder Kirschbäume in tschechischen Gärten häufig unter plötzlichen Temperaturschwankungen, insbesondere im Januar und Februar.

Wann werden Obstbäume weiß?

Die Aufhellung erfolgt in der Regel im Herbst oder Frühwinter. Ein häufiger Fehler besteht darin, es auf den Beginn des Frühlings zu verschieben. Am besten schützt man Bäume im November oder in der zweiten Dezemberhälfte. In dieser Zeit ist das Wetter in der Slowakei meist „wechselhaft“: strahlende Sonne am Tag und Minustemperaturen in der Nacht.

Der letzte Termin ist normalerweise Mitte Januar, wenn Temperaturschwankungen am gefährlichsten sind. Die Arbeiten sollten idealerweise an einem trockenen, windstillen Tag durchgeführt werden. Am besten ist es, wenn es etwas bewölkt ist und die Temperatur um die 5°C liegt. Unter solchen Bedingungen haftet der Kalk besser an der Rinde und der Schutz hält bis zum Frühjahr an.

Ist es notwendig, die Aufhellung im Winter zu wiederholen?

Ja, eine Schicht reicht oft nicht aus. Damit die Aufhellung wirklich ein spürbares Ergebnis bringt, sollte die weiße Schicht bis Ende März auf der Rinde verbleiben, dann ist die Gefahr heftigster Temperaturschwankungen vorüber.

Die Hauptaufgabe von Kalk besteht darin, die Sonnenstrahlen zu reflektieren und eine Überhitzung der Rinde zu verhindern. Wenn Regen, nasser Schnee oder Erwärmung die Schutzschicht abwäscht, beginnt die dunkle Rinde schneller Wärme aufzunehmen. Manchmal reicht ein sonniger Tag ohne Schutzschicht aus und Nachtfrost kann das Gewebe des Baumes erheblich schädigen. Es lohnt sich, den Garten nach jeder starken Erwärmung oder jedem starken Regen zu inspizieren. Wenn die Schicht dünn ist oder die Rinde bereits durchscheinend ist, ist es Zeit, die Beschichtung zu erneuern. Abhängig vom Wetter wird die Bleiche in der Regel zwei- bis dreimal pro Saison wiederholt, in Jahren mit häufigen Niederschlägen sogar noch häufiger.

Ist der Lack nur stellenweise beschädigt, reicht oft eine schnelle „Reparatur“ und Neulackierung der fehlenden Kalkflecken. Dadurch bleibt die Schutzwirkung erhalten, ohne dass bei Null begonnen werden muss.

Wie lassen sich Bäume am besten aufhellen?

Die Wahl der Zubereitungsmethode hängt von Ihren Vorlieben ab. In der Slowakei werden Fertigmischungen normalerweise in Gartencentern verkauft, aber viele verwenden immer noch traditionelle Limettenmilch. Sie können es auch zu Hause zubereiten, wenn Sie über die Grundzutaten und etwas Zeit verfügen.

Um die hausgemachte Mischung zuzubereiten, benötigen Sie:

  • 1 kg Branntkalk.
  • 5 Liter Wasser.
  • Eine Handvoll Kartoffelstärke oder etwas Ton.

Alle Zutaten gründlich vermischen, bis eine möglichst homogene Konsistenz erreicht ist. Stärke oder Lehm sind zwar nicht zwingend erforderlich, verbessern aber die Haftung der Farbe auf der Rinde deutlich, daher empfiehlt sich deren Zugabe. Es verlängert die Lebensdauer der Schicht, was Sie besonders bei der für Mitteleuropa typischen Winterfeuchtigkeit zu schätzen wissen.Wiederholtes Aufhellen von Obstbäumen im Winter. Fügen Sie es der Limette hinzu – der Schutz wird besser sein.

So bleichen Sie auf, damit die Schicht gut hält

Beim richtigen Aufhellen kommt es nicht nur auf die Wahl der richtigen Mischung an, sondern auch auf die Anwendungstechnik. Am besten arbeitet man mit einem breiten Pinsel mit weichen Borsten oder einem Spezialpinsel, der die Farbe auch in die Risse und Unebenheiten der Rinde eindringen lässt.

Vor dem Bleichen empfiehlt es sich, den Stamm von Resten alter abblätternder Rinde, Moos und Flechten zu reinigen. Die lackierte Oberfläche muss trocken sein, da dies die Haftung der Mischung verbessert. Dadurch bleibt die Farbe auch bei wechselndem Wetter länger erhalten.

Es empfiehlt sich, auf der Südseite des Stammes eine dickere Farbschicht aufzutragen, da diese an frostigen Tagen der Sonneneinstrahlung am stärksten ausgesetzt ist. Es ist auch gut, die anderen Seiten zu streichen, aber es ist nicht notwendig, dort eine so dicke Schicht aufzutragen. Die Aufhellung erfolgt üblicherweise bis zu einer Höhe von etwa einem Meter, bei jungen Bäumen kann jedoch auch etwas mehr angewendet werden.

Vergessen Sie nicht Ihre eigene Sicherheit. Kalk kann Haut und Schleimhäute reizen, deshalb besser mit Handschuhen und Schutzbrille arbeiten. Bei der Anwendung kann die Mischung verspritzen und in die Augen gelangen, was ein unnötiges Risiko darstellt.

Regelmäßiges Bleichen ist eine einfache, aber wirksame Methode, um Bäumen zu helfen, den Winter zu überstehen. Unter slowakischen Bedingungen, wo sich Frost und Sonne mehrmals pro Woche abwechseln können, kann dieser Schritt für die Gesundheit des Gartens wirklich entscheidend sein.