Praktisch jeder muss mindestens einmal im Badezimmer eine Entscheidung treffen. Was ist beim Aufhängen einer Toilettenpapierrolle besser: das freie Ende nach vorne oder nach hinten? Es scheint eine Kleinigkeit zu sein, aber tatsächlich haben viele Menschen eine starke Meinung zu diesem Thema, insbesondere wenn es sich um ein Badezimmer in einem Mehrfamilienhaus oder einem Privathaus handelt, wo alles „wie wir es gewohnt sind“ gemacht wird. Darüber hinaus führt diese Frage regelmäßig zu Familienstreitigkeiten, da beide Wege ihre eigene Logik haben.
Toilettenpapierhersteller und -verkäufer führen manchmal „Vorwärts- oder Rückwärts“-Umfragen durch. In den meisten solchen Umfragen gewinnt die Variante „vorwärts“, und deutlich weniger Menschen entscheiden sich für „rückwärts“. Für viele ist die Angewohnheit einfach: Die Rolle sollte so aufgehängt werden, dass das Ende sichtbar und leicht zu greifen ist, vor allem, wenn zu Hause alles schnell geht und man möchte, dass es im Badezimmer gemütlich ist und man sich nicht unnötig bewegen muss.
Und wie hatte der Erfinder des Toilettenpapiers in der Rolle das eigentlich vor? Die Antwort findet sich in einer Zeichnung, die beim US-Patent- und Markenamt registriert ist. Es handelte sich um ein Patent für eine Methode zum Aufwickeln und Perforieren, und auf dem Diagramm ist das Ende des Papiers nach vorne geschoben. Das bedeutet, dass dem Autor bzw. Patentinhaber eine Variante vorschwebte, bei der das Papier nach vorne hängt, also „wie auf einem Bild aus einem Lehrbuch“.
Warum lehnen sich manche Menschen nach vorne und andere zurück?
Dass die Rolle „gerade“ aufgehängt wird, liegt unter anderem daran, dass sie angenehmer in der Hand liegt und nicht die Wand berührt, was sie hygienischer macht. Das ist besonders praktisch, wenn der Halter nah an einer Wand oder Wand platziert wird und Sie möchten, dass alles sauber und aufgeräumt aussieht. Allerdings hat die Variante „rückwärts“ auch ihre Vorteile: Die Rolle lässt sich weniger leicht abrollen und wenn ein kleines Kind oder Haustier daran zieht, verstreut sich das Papier nicht so leicht im ganzen Badezimmer. Für Familien mit Kindern, einem Hund oder einer Katze zu Hause ist das oft ein entscheidendes Argument, denn ein Ruck kann das Papier zu einem „Schneeball“ zusammenrollen.
Auch an Toilettenpapier in der Rolle besteht wenig Interesse. Mancherorts nimmt man solche Kleinigkeiten sehr ernst und entscheidet sogar, wo genau die Rolle liegen darf. In der Slowakei wird Toilettenpapier in Restaurants und Cafés meist ausschließlich in der Toilette aufbewahrt und man sieht es wahrscheinlich nicht auf dem Tisch, weil es sofort eine Assoziation mit einem „Badezimmer“ hervorruft und die Atmosphäre verdirbt. Daher liegt in der Gastronomie der Schwerpunkt darauf, dass der Raum neutral, aufgeräumt und ohne Details wirkt, die an ein Badezimmer erinnern.
So gehen Sie sparsamer mit Toilettenpapier um
Der Schlüssel zum Toilettenpapiersparen liegt nicht nur darin, „um jeden Preis zu sparen“, sondern darin, die Anzahl der Schichten entsprechend Ihren Bedürfnissen auszuwählen. Oft wird angenommen, dass dreilagiges Papier teurer ist als zweilagiges und daher sein Geld nicht wert ist, doch in der Praxis erweist sich dreilagiges Papier oft als effizienter. Dank seiner Dicke und Dichte zieht es auch bei wenigen Blättern gut ein und reduziert so die Angewohnheit, sich „unnötig abzurollen“ und mehr Papier zu verbrauchen. Anstelle der günstigsten Großpackung lohnt es sich oft, stärkeres dreilagiges Papier zu kaufen und die Länge des verwendeten Blattes zu kürzen, insbesondere wenn Sie Großpackungen in der Apotheke kaufen.
Noch ein Tipp: Achten Sie auf die Qualität des Reliefs. Papier mit deutlichem Relief erzeugt Lufteinschlüsse zwischen den Schichten und nimmt daher Feuchtigkeit deutlich schneller auf. Und in der Toilette ist es oft besser, das Papier nach der Perforation sorgfältig zu falten, als es zu einer Kugel zu zerknüllen: Die Kontaktfläche vergrößert sich und für ein saubereres Ergebnis wird eine geringere Papiermenge benötigt. Es ist eine kleine Sache, aber wenn man die Gewohnheit ändert, kann man den „Staub“ vom Papier reduzieren und gleichzeitig das Familienbudget schonen, insbesondere wenn mehr Leute zu Hause sind und der Verbrauch schnell wächst.






