Stärker als Asche, Hefe und Mist: Im Februar auf die Beete streuen – doppelte Fruchtbarkeit schon im Frühling

Der Frühling steht vor der Tür, also ist es höchste Zeit, den Gemüsegarten für die Erntezeit vorzubereiten. Aber am Ende des Winters sind die Beete buchstäblich „tot”, und das Umgraben und Düngen von gefrorenem Boden ist eine zu undankbare Aufgabe. Glücklicherweise kennen erfahrene Gärtner eine Methode, mit der sich die Beete mühelos düngen lassen.

Stärker als Asche, Hefe und Mist: Im Februar auf die Beete streuen – doppelte Fruchtbarkeit schon im Frühling

Es stellt sich heraus, dass man den Boden direkt auf dem Schnee düngen kann. Wenn im Frühjahr alles zu schmelzen beginnt, nimmt der Boden alle Nährstoffe zusammen mit dem Wasser auf. Es ist jedoch wichtig zu wissen, was man auf den Schnee streuen kann und was nicht.

Womit kann man die Beete im Februar auf dem Schnee düngen?

Für die Düngung auf dem Schnee eignen sich organische Düngemittel. Am einfachsten ist es, den Boden mit Mehl zu düngen. Zum Beispiel senkt Dolomitmehl den Säuregehalt des Bodens hervorragend. Es hilft, das Verfaulen der Zwiebeln zu verhindern und reichert den Boden mit Kalzium und Magnesium an.

Man kann auch Knochen- oder Fischmehl verwenden. Beide sind reich an Phosphor, der die Wurzeln der Pflanzen stärkt. Besonders gut geeignet sind sie für Tomaten, Paprika, Knoblauch und Rosen.

Verrotteter Mist, Kompost, Torf oder Asche können in Bewässerungsfurchen oder um Baumstämme und Sträucher herum ausgestreut werden. Wenn Sie sie einfach auf dem Grundstück verstreuen, können die Nährstoffe durch Schmelzwasser ausgewaschen werden.

Stärker als Asche, Hefe und Mist: Im Februar auf die Beete streuen – doppelte Fruchtbarkeit schon im Frühling
Beete

Womit sollten Sie Ihre Beete nicht auf Schnee düngen?

Nicht alle Düngemittel können sicher auf Schnee ausgebracht werden. Komplexe Mischungen sollten besser verwendet werden, wenn der Boden zu tauen beginnt. Aber nicht alle sind geeignet. Ammoniumnitrat und Azofoske sollten besser zurückgestellt werden – in kaltem Boden sammeln sich Nitrate an, die dann bei Erwärmung schnell von den Pflanzen aufgenommen werden.

Auch mit Harnstoff sollte man vorsichtig sein. Dieses beliebte Stickstoffdüngemittel muss unbedingt in den Boden eingearbeitet werden, da es sonst Ammoniak freisetzen kann, das für Pflanzen schädlich ist.

Die wichtigste Regel: Düngen sollte man bei einer dünnen Schneeschicht oder während der aktiven Schneeschmelze. So werden die Nährstoffe besser vom Boden aufgenommen und nicht über das gesamte Grundstück verteilt.

Wir erinnern daran, dass zuvor darüber berichtet wurde, wie einfach es ist, Zimmerpflanzen mit einem einzigen Mittel aus der Küche und ohne jegliche Chemie zu düngen, darunter auch Geranien.