Die Waschmaschine ist zwar nicht der größte Energieverbraucher im Haushalt, aber ihre unsachgemäße Nutzung kann sich erheblich auf Ihr Haushaltsbudget auswirken. Wir benutzen sie fast täglich, ohne darüber nachzudenken, wie viel uns ein Waschgang tatsächlich kostet. Dabei kann die falsche Nutzung der Waschmaschine teuer werden.

Die Experten von Ginetex betonen, dass es ausreicht, die Waschtemperatur zu senken, um bis zu 0,06 kWh pro Kilogramm Wäsche zu sparen. Für Familien, die häufig waschen, können die jährlichen Einsparungen wirklich beträchtlich sein. Waschen bei 60 °C bedeutet einen um 50 % höheren Stromverbrauch, und Programme bei 90 °C verdoppeln diesen Wert im Vergleich zum Waschen bei 40 °C. Aber das ist noch nicht alles.
Alte Gewohnheiten, die zu unnötigen Kosten führen
Nicht nur die Temperatur spielt eine Rolle. Auch andere, oft unbewusste Gewohnheiten wirken sich auf die Stromrechnung aus. Das Vorwaschen, das früher bei starker Verschmutzung als notwendig galt, ist heute überflüssig – moderne Textilien und Waschmittel kommen ohne Vorwaschen aus.
Experten warnen, dass das Vorwaschen den Energieverbrauch um bis zu 20 % erhöhen kann, während der Reinigungsgrad nur geringfügig verbessert wird (außer in Fällen wie eingetrocknetem Schmutz). Ein weiterer Fehler ist es, die Waschmaschine mit einer unvollständigen Trommel zu starten – in diesem Fall steigt der Energieverbrauch pro Kilogramm Wäsche um bis zu 70 %. Es ist besser, zu warten, bis die Waschmaschine voll ist – das ist der einfachste Weg, um Geld zu sparen.

Ist Waschen bei 30 °C effektiv? Experten zerstreuen Zweifel
Viele von uns fragen sich, ob das Waschen bei niedrigen Temperaturen eine effektive Entfernung von Verschmutzungen ermöglicht. Die Antwort der Experten ist eindeutig: Ja, insbesondere bei modernen Textilien wie Baumwolle, Wolle, Leinen oder synthetischen Fasern.
Moderne Waschmittel sind so entwickelt, dass sie auch bei 30 °C effektiv wirken. Waschen bei niedrigeren Temperaturen senkt nicht nur den Energieverbrauch, sondern schont auch die Stoffe und Farben, sodass die Kleidung länger in gutem Zustand bleibt. Programme über 60 °C sollten nur in besonderen Fällen verwendet werden, z. B. zum Waschen von Handtüchern, Bettwäsche oder Kinderkleidung, die desinfiziert werden muss.
Wie kann man den Energieverbrauch beim Waschen noch weiter senken?
Auch die Dauer des Waschprogramms spielt eine Rolle. Kurze Waschgänge in Kombination mit niedrigen Temperaturen können den Stromverbrauch um bis zu 20 % senken. Beachten Sie jedoch, dass einige Schnellprogramme mehr Energie verbrauchen, da sie das Wasser intensiv erhitzen. Am sparsamsten sind „Eco”-Programme – sie erhöhen die Temperatur langsam, was zu niedrigeren Stromrechnungen führt.
Wie kann man die Lebensdauer einer Waschmaschine verlängern und sich an frischer Wäsche erfreuen?
Die Waschmaschine ist eines der am häufigsten genutzten Geräte in jedem Haushalt. Ihre Lebensdauer hängt weitgehend von unseren Gewohnheiten ab – Fehler bei der Benutzung, mangelnde Wartung oder unsachgemäße Bedienung können zu Defekten führen. Befolgen Sie daher einfache Regeln: Waschen Sie bei niedrigeren Temperaturen, nutzen Sie die volle Beladung, vermeiden Sie Vorwaschgänge und verwenden Sie „Eco”-Programme. Dadurch senken Sie nicht nur Ihre Stromrechnung, sondern schonen auch Ihre Waschmaschine und Ihre Kleidung.






