Sie enthalten doppelt so viel Kalium wie Bananen. Sie sind günstig und leicht erhältlich.

Getrocknete Pflaumen sind nicht nur ein leckerer Snack, sondern auch ein Produkt mit vielen wertvollen gesundheitlichen Eigenschaften.

Sie enthalten doppelt so viel Kalium wie Bananen. Sie sind günstig und leicht erhältlich.

Nicht nur Bananen können sich mit einem hohen Kaliumgehalt rühmen. In den Regalen der Geschäfte findet man ein Produkt, das doppelt so viel davon enthält, dabei preiswert und fast überall erhältlich ist. Es handelt sich um einen beliebten Snack, der seit vielen Jahren bekannt ist und nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern auch wegen seiner positiven Wirkung auf die Verdauung geschätzt wird.

  • Getrocknete Pflaumen sind ein beliebter und leicht erhältlicher Snack
  • Viele Menschen kaufen sie wegen ihrer natürlichen Süße
  • Allerdings wissen nur wenige, dass sie auch einen hohen Nährwert haben
  • Der regelmäßige Verzehr von Pflaumen kann sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken

Getrocknete Pflaumen sind nicht nur ein leckerer Snack, sondern auch ein Produkt mit vielen wertvollen Eigenschaften für die Gesundheit. Ihr regelmäßiger Verzehr kann dem Körper viel Gutes tun.

Sie enthalten doppelt so viel Kalium wie Bananen. Sie sind günstig und leicht erhältlich.

Nützliche Eigenschaften von getrockneten Pflaumen

Vor allem sind getrocknete Pflaumen reich an Ballaststoffen – sowohl löslichen als auch unlöslichen. Dadurch unterstützen sie die normale Funktion des Verdauungssystems und helfen, den Stuhlgang zu regulieren. Sie enthalten auch Sorbit, einen natürlichen Zuckeralkohol mit einer milden abführenden Wirkung.

Untersuchungen von Wissenschaftlern des King’s College London zeigen, dass der Verzehr von etwa 80 g getrockneter Pflaumen pro Tag sich positiv auf die Darmfunktion auswirken kann.

Pflaumen sind auch eine Quelle für wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin K, Kalium und Magnesium. Diese Inhaltsstoffe tragen zur Erhaltung der Knochenstärke bei und können zur Vorbeugung von Osteoporose beitragen. Die darin enthaltenen Antioxidantien (insbesondere Polyphenole) schützen die Zellen vor oxidativem Stress, unterstützen die Herzgesundheit und können zur Senkung des „schlechten” LDL-Cholesterinspiegels beitragen. Darüber hinaus tragen Antioxidantien dazu bei, den Alterungsprozess der Haut zu verlangsamen.

Getrocknete Pflaumen und Diabetes

Menschen mit Diabetes können getrocknete Pflaumen ebenfalls in ihre Ernährung aufnehmen, sollten jedoch Maß halten. Der glykämische Index von getrockneten Pflaumen liegt bei etwa 29, was bedeutet, dass er niedrig ist. Dank ihres hohen Ballaststoffgehalts tragen sie zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei.

Es ist jedoch zu beachten, dass getrocknete Pflaumen natürlichen Zucker enthalten – etwa 38 g pro 100 g Produkt. Zu große Portionen können zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Es wird empfohlen, kleine Mengen zu verzehren, z. B. 3–5 Stück pro Tag, und die Reaktion des Körpers zu beobachten.

Wie sollte man Pflaumen bei Diabetes verzehren?

Einige praktische Tipps:

  • Wählen Sie kleine Portionen (etwa 30–40 g, d. h. 3–4 Stück).
  • kombinieren Sie Pflaumen mit Eiweiß (z. B. Naturjoghurt) oder gesunden Fetten (z. B. Nüssen), um die Aufnahme von Zucker zu verlangsamen,
  • kontrollieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr,
  • wählen Sie Produkte ohne Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe.

Kaloriengehalt von getrockneten Pflaumen

Getrocknete Pflaumen sind ziemlich kalorienreich – 100 g enthalten etwa 240 kcal. Daher sollten sie trotz ihrer zahlreichen gesundheitlichen Vorteile in Maßen verzehrt werden.

Wie viel Kalium enthalten getrocknete Pflaumen?

Getrocknete Pflaumen sind eine sehr gute Kaliumquelle. 100 g des Produkts enthalten etwa 730–750 mg Kalium. 100 g Banane enthalten etwa 350–360 mg Kalium.

Das bedeutet, dass Trockenpflaumen bei gleichem Gewicht etwa doppelt so viel Kalium enthalten wie Bananen, die weithin als eine der besten Kaliumquellen gelten.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann eine kaliumreiche Ernährung den systolischen Blutdruck um bis zu mehrere mm Hg senken, insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck.

Kalium hilft dabei

  • die Blutgefäße zu erweitern, was den Widerstand gegen den Blutfluss verringert
  • überschüssiges Natrium aus dem Körper auszuscheiden (Natrium erhöht den Blutdruck)
  • eine normale Muskelspannung aufrechtzuerhalten, einschließlich der Herzmuskulatur.

Das Nationale Zentrum für Ernährungsaufklärung berichtet, dass eine der Ernährungsempfehlungen bei arterieller Hypertonie darin besteht, die Aufnahme von Kalium zu erhöhen – einem Bestandteil, der den Blutdruck senkt.