Vorsicht vor Betrug: Experten warnen vor falschen DRV-Mitarbeitern
In deutschen Haushalten mehren sich derzeit Berichte über dubiose Kontaktversuche. Ein deutscher Experte für Rentenrecht erklärt, dass Kriminelle vermehrt versuchen, unter dem Deckmantel der Deutschen Rentenversicherung sensible Daten zu erbeuten. Oftmals wird dabei am Telefon oder per Brief ein dringender Handlungsbedarf vorgetäuscht, um Druck auf Senioren wie Thomas oder Petra auszuüben.
Die Maschen der Trickbetrüger im Überblick

Die Täter nutzen meist zwei Wege: Entweder wird behauptet, eine Rentenzahlung stünde unmittelbar vor dem Aus, oder es wird eine vermeintliche Nachzahlung versprochen. In beiden Fällen ist das Ziel die Abfrage von Bankdaten oder die Überweisung einer „Gebühr“.
| Merkmal | Offizielle DRV | Betrugsversuch |
| Kontaktaufnahme | Postalisch mit Aktenzeichen | Überraschender Anruf oder E-Mail |
| Geldforderungen | Nie per Telefon oder Bar | Dringende Gebühr gefordert |
| Datenabfrage | Identifikation via Sozialversicherungsnummer | Frage nach PIN oder TAN |
Richtiges Verhalten bei Verdachtsmomenten
Was Gartenfreunde und Ruheständler wissen sollten: Die echte Deutsche Rentenversicherung wird niemals telefonisch nach Kontodaten oder Passwörtern fragen. Sollten Sie unsicher sein, nutzen Sie folgende Tipps:
- Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf.
- Geben Sie niemals Bankverbindungen oder private Details preis.
- Nutzen Sie für Rückfragen ausschließlich die offiziellen Telefonnummern der DRV.
- Erstatten Sie im Ernstfall umgehend Anzeige bei der Polizei.
Hintergrund für die aktuelle Warnwelle ist die hohe Erreichbarkeit älterer Mitbürger im Festnetz. Experten raten dazu, bei jedem Schreiben das offizielle Aktenzeichen zu prüfen und im Zweifel eine Beratungsstelle vor Ort aufzusuchen. So bleibt die Altersvorsorge vor unbefugtem Zugriff geschützt.






