Notfallplanung ist ein bisschen wie eine Versicherung: Man weiß, dass sie nötig ist, hofft aber auch, dass sie nie eintritt. In der Slowakei veröffentlichen Regierungsbehörden im Rahmen der „72-Stunden“-Kampagne seit langem Empfehlungen für Haushalte im ganzen Land: Woran man denken und welche einfachen Dinge man vorbereiten sollte, um Stromausfälle im Alltag zu meistern. Zu diesen Grundnahrungsmitteln gehören Batterien und batteriebetriebene Geräte.

Meist handelt es sich nicht um eine „ernsthafte Bedrohung“, sondern um das, was die Slowakei kennt: starke Regenfälle und örtliche Überschwemmungen, starke Winde, Stromausfälle, vorübergehende Probleme bei der Wasserversorgung, Unfälle und andere Störungen der Infrastruktur. Die Botschaft ist einfach: Überstehen Sie die ersten Tage ohne unnötigen Stress, haben Sie Strom, eine Möglichkeit, Ihr Telefon aufzuladen und Zugriff auf Informationen.
In der Slowakei wird dieser Schwerpunkt üblicherweise als Stärkung der Bereitschaft und Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung beschrieben. In der Praxis bedeutet dies, eine klare Liste der wichtigsten Dinge „für die ersten 72 Stunden“ zu haben und sicherzustellen, dass jedes Familienmitglied weiß, wo die wichtigsten Dinge aufbewahrt werden und was im Falle eines Stromausfalls oder einer plötzlichen Änderung der Situation zu tun ist. Auch eine einfache Vereinbarung innerhalb der Familie darüber, wer was organisiert und wo man sich gegebenenfalls trifft, hilft.
Die Regierung betreibt die Website 72hodin.sk, deren Ziel es ist, sicherzustellen, dass möglichst viele Haushalte auf Notsituationen vorbereitet sind: extreme Wetterbedingungen, Stromausfälle, schwere Unfälle, Infrastrukturausfälle und andere Krisenereignisse. Zu den wichtigsten Empfehlungen in slowakischen Checklisten gehören Funkbatterien, ein Ladegerät für Mobiltelefone und eine Notstromquelle für medizinische Versorgung für den Fall, dass ein Familienmitglied diese benötigt.

Auf der Website von 72 Hours heißt es: „Bereiten Sie sich auf Notfälle vor. Notfälle passieren jeden Tag in der Slowakei und auf der ganzen Welt.“ Sie können durch widriges Wetter oder andere Naturkatastrophen oder vorsätzliche Handlungen verursacht werden oder die Folge von Unfällen oder Infrastrukturausfällen sein.“
„Diese Ereignisse können schnell auftreten und innerhalb von Stunden enden, oder sie können sich entwickeln und Tage, Monate und manchmal viel länger andauern.“ Überlegen Sie, welche Vorräte Sie und Ihre Familie während eines mehrtägigen Notfalls benötigen könnten, beispielsweise bei einem Strom- oder Wasserausfall oder in Situationen, in denen Ihnen im Rahmen einer Evakuierung geraten wurde, zu Hause zu bleiben oder Ihr Zuhause aus Sicherheitsgründen zu verlassen.“
„Es ist nützlich, diese Dinge an einem Ort im Haus aufzubewahren, am besten an einem Ort, an dem sie auch ohne Strom leicht zu finden sind. Wenn Sie Ihr Zuhause wegen eines Brandes verlassen, sollten Sie nichts mitnehmen und sich auf eine sichere Evakuierung konzentrieren. In anderen Situationen, wenn Sie Ihr Zuhause schnell verlassen müssen, können Sie die notwendigen Dinge in einer separaten Tasche – einer Evakuierungstasche – vorbereiten.“
Neben Empfehlungen zur Vorbereitung wichtiger Dokumente, zur Überprüfung von Rauchmeldern und zum Gespräch mit Angehörigen erinnern die slowakischen Richtlinien Haushalte auch daran, sich mit Batterien und einfachen batteriebetriebenen Geräten einzudecken. Dies ist besonders wichtig bei einem Stromausfall, wenn Licht und Zugriff auf aktuelle Informationen unerlässlich sind.
In dem Dokument heißt es: „Stellen Sie sich zu Hause eine Notfallausrüstung zusammen. Diese kann Folgendes umfassen:
1. Taschenlampe oder Handlampe – Taschenlampen sind sicherer als Kerzen.
2. Powerbank zum Aufladen eines Mobiltelefons.
3. Batteriebetriebenes Radio oder Handradio zum Empfang von Informationen während eines Stromausfalls.
4. Ersatzbatterien für Taschenlampen und Walkie-Talkies sowie Backup-Batterien für medizinische Geräte, auf die Sie angewiesen sind.
Slowakische Listen der „72-Stunden“-Kampagne empfehlen außerdem, sich mit Konserven, Mineralwasser und Babyartikeln einzudecken, wenn man diese für den Haushalt benötigt. Es wird betont, dass der Bausatz schrittweise und ohne Impulskäufe aufgebaut werden kann und bei Bedarf problemlos Elemente hinzugefügt werden können. Dies macht den Zusammenbau des Bausatzes einfach und umweltfreundlich.






