Im Winter schläft der Kompost nicht – bei richtiger Stimulierung kann er sogar bei niedrigen Temperaturen arbeiten.

Die meisten Gärtner ignorieren im Winter die Kompostgrube – und begehen damit einen kostspieligen Fehler. Es reicht aus, ein einziges preiswertes Produkt aus dem Kühlschrank hinzuzufügen, damit der Abfall auch bei niedrigen Temperaturen zu verrotten beginnt. Mit diesem einfachen Trick erhalten Sie im Frühjahr anstelle von Abfall schwarze, fruchtbare Erde, die sofort einsatzbereit ist.
Der Winter im Garten bedeutet keinen Stillstand – auch nicht im Komposthaufen. Auch wenn auf den ersten Blick nichts passiert, arbeiten im Inneren weiterhin Mikroorganismen, die für die Zersetzung organischer Stoffe verantwortlich sind. Das Problem ist, dass sie ohne Unterstützung nur sehr langsam arbeiten. Glücklicherweise gibt es eine einfache, fast kostenlose Möglichkeit, sie anzuregen. Sie brauchen keine gekauften Aktivatoren oder Chemikalien. Es reicht ein Produkt, das die meisten Menschen im Kühlschrank aufbewahren … und oft ohne nachzudenken wegwerfen. Gießen Sie es im Winter in den Kompost. Im Frühjahr verwandelt es den Abfall in schwarze, fruchtbare Erde.

Fangen Sie jetzt mit dem Kompostieren an
Glauben Sie, dass der Kompost im Winter „schläft”? Das ist ein Irrtum, der Sie Monate des Wartens auf Dünger kostet. Der Zersetzungsprozess dauert das ganze Jahr über an, aber mit einem einfachen Hausmittel können Sie ihn erheblich beschleunigen. Ohne teure Aktivatoren, ohne Chemikalien und ohne einen Besuch im Gartencenter. Es reicht ein billiges Produkt aus dem Kühlschrank, das die meisten Menschen … in den Ausguss schütten.
Dieses Geheimnis kennen erfahrene Gärtner und Gemüsegärtner. Es funktioniert sogar bei niedrigen Temperaturen und kann die Reifung von Kompost um mehrere Wochen verkürzen.
Funktioniert Kompost wirklich im Winter?
Ja, und das ist eine biologisch bestätigte Tatsache. Im Komposthaufen sind das ganze Jahr über Bakterien, Pilze und Bodenmikroorganismen aktiv, die für die Zersetzung organischer Rückstände verantwortlich sind. Wenn die Temperatur unter 5 °C fällt, nimmt ihre Aktivität deutlich ab, aber sie hört nicht vollständig auf.
Der Prozess kommt erst dann zum Stillstand, wenn der Komposthaufen vollständig gefriert. Es ist wichtig zu beachten, dass die Mikroorganismen mit den ersten warmen Tagen sofort ihre Arbeit wieder aufnehmen. Daher ist die Pflege des Komposts im Winter sinnvoll und hat einen realen Einfluss auf die Geschwindigkeit seiner Reifung im Frühjahr.
Der häufigste Fehler: den Kompost „sich selbst überlassen”
Viele Gärtner tun im Winter Folgendes:
- Sie isolieren den Komposthaufen nicht,
- sie befeuchten den Komposthaufen nicht,
- sie füttern die Mikroorganismen nicht.
Das Ergebnis? Im Frühjahr erhalten wir statt lockerer schwarzer Erde unverrottete Rückstände und müssen fast bei Null anfangen. Dabei reicht eine einfache Maßnahme aus, um die biologische Aktivität auch in den kalten Monaten aufrechtzuerhalten.
Ein Patent aus dem Kühlschrank, das als natürlicher Aktivator wirkt
Das Geheimnis liegt im Kefir – sogar im abgelaufenen. Das ist kein Scherz und kein Gartenmythos.
Kefir enthält:
- lebende Kulturen von Milchsäurebakterien,
- Hefen,
- Mikroorganismen, die die Fermentation fördern.
Im Kompostbehälter wirken sie als biologischer Beschleuniger, indem sie die Zersetzung organischer Stoffe anregen und die Aktivität der natürlichen Mikroflora steigern.
Das Ergebnis: eine schnellere Zersetzung der Rückstände, eine bessere Kompoststruktur und ein fertiger Dünger, der deutlich früher als gewöhnlich zur Verfügung steht.
Wie verwendet man Kefir für Kompost? Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Wählen Sie fettfreien Kefir (0 % Fett) – Fett verlangsamt den Zersetzungsprozess.
- Verdünnen Sie ihn mit warmem Wasser im Verhältnis 1:10
- (1 Liter Kefir auf 10 Liter Wasser).
- Machen Sie mit einem Stock oder einer Stange mehrere Löcher in den Haufen, damit die Flüssigkeit in tiefere Schichten eindringen kann.
- Gießen Sie die Lösung gleichmäßig über den Kompost.
- Decken Sie ihn sofort mit Erde, Laub, Sägemehl oder reifem Kompost ab – dies ist wichtig, um keine Nagetiere anzulocken.
Wiederholen Sie den Vorgang alle 2–3 Wochen bis zum Frühjahr.
Zusätzliche Maßnahmen, die den Effekt verstärken
- Isolieren Sie den Komposthaufen oben und an den Seiten mit Stroh, Laub oder Jute
- Achten Sie auf eine leicht feuchte Struktur (der Kompost darf nicht trocken sein)
- Vermeiden Sie große Stücke – zerkleinerte Abfälle zersetzen sich schneller.
- Mischen Sie den Komposthaufen, wenn es die Wetterbedingungen zulassen.
Die Kombination dieser Regeln mit Kefir führt zu erstaunlich schnellen Ergebnissen.
Warum ist diese Methode besser als fertige Aktivatoren?
- Es kostet nur einen Cent
- Es verwendet ein Produkt, das ohnehin ungenutzt bleiben würde
- Es wirkt biologisch und nicht chemisch
- Es schadet weder dem Boden noch den Pflanzen
- Es funktioniert auch im Winter
Dies ist eines dieser Hausmittel, die einfach funktionieren – ohne leere Versprechungen.
Kann man im Winter kompostieren?
Ja. Der Kompost zersetzt sich langsamer, aber der Prozess hört nicht vollständig auf, solange der Komposthaufen nicht gefriert.
Was beschleunigt die Kompostierung im Winter am besten?
Natürliche Bakterienquellen wie Kefir und eine gute Isolierung des Komposters.
Ist abgelaufener Kefir für Kompost geeignet?
Ja, und sogar besser – er enthält noch aktive Bakterienkulturen.
Wie oft sollte man Kefir im Kompostbehälter verwenden?
Alle 2–3 Wochen bis zum Frühjahr.
Zieht Kefir Schädlinge an?
Nein, wenn man den Kompost nach dem Gießen mit einer Schicht Erde, Laub oder Sägemehl bedeckt.






