„Ich habe festgestellt, dass meine Bank mir Gebühren für eine Karte berechnet hat, die ich nicht benutzt habe.“

Die Feststellung, dass die Bank Gebühren für eine Karte berechnet, die Sie nicht benutzen, ist natürlich ärgerlich. Sie müssen schnell handeln, aber ohne in Panik zu geraten – hier sind einige einfache Schritte, die Sie beachten sollten.

„Ich habe festgestellt, dass meine Bank mir Gebühren für eine Karte berechnet hat, die ich nicht benutzt habe.“

Wie können Sie schnell überprüfen, ob Ihre Bank Ihnen Gebühren berechnet?

Öffnen Sie die mobile App oder überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge der letzten 12 Monate. Suchen Sie nach einem Posten, der als Kartengebühr oder „Kartenabonnementgebühr“ bezeichnet ist.

Eine Kollegin aus der Redaktion hat einen solchen Betrag erst nach einem Vergleich der Monate entdeckt – es stellte sich heraus, dass die Bank Gebühren berechnet hatte, obwohl keine Transaktionen stattgefunden hatten. Fazit? Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Kontoverlauf. Das spart Zeit und Geld.

Einfache Schritte zur Überprüfung

  1. Melden Sie sich beim Online-Banking an und laden Sie die Kontoauszüge des letzten Jahres herunter.
  2. Suchen Sie den Punkt „Kartengebühr” und prüfen Sie, ob die Vertragsbedingungen eine solche Gebühr zulassen.
  3. Rufen Sie die Hotline an oder besuchen Sie eine Filiale und bitten Sie um eine Erklärung. Notieren Sie sich den Namen des Beraters und die Nummer des Antrags.

Wenn Sie einen Nachweis über die Abbuchungen haben, haben Sie einen Grund, eine Beschwerde einzureichen. Dies ist der wichtigste Beweis.

„Ich habe festgestellt, dass meine Bank mir Gebühren für eine Karte berechnet hat, die ich nicht benutzt habe.“
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Was tun, wenn die Bank Geld für eine ungenutzte Karte berechnet hat?

Reichen Sie eine Beschwerde in schriftlicher Form oder über das Online-Banking ein. Geben Sie im Text an, welche Monate und welche Beträge Sie beanstanden. Der Antrag auf Rückerstattung muss konkret sein.

Es lohnt sich auch, eine Kopie des Vertrags und die Tarifbedingungen anzufordern.

Wenn die Bank ablehnt, haben Sie das Recht, sich an den Finanzombudsmann oder an ein Gericht zu wenden. Sie müssen sich nichts ausdenken – die Unterlagen sind Ihre Waffe.

Liste der Maßnahmen, die sofort ergriffen werden müssen

  • Sperren Sie die Karte, wenn Sie einen Missbrauch befürchten.
  • Sammeln Sie Kontoauszüge und Transaktionsbelege.
  • Reichen Sie eine Beschwerde bei der Bank ein und bewahren Sie die Bestätigung mit der Fallnummer auf.
  • Wenden Sie sich an den Finanzombudsmann, wenn die Antwort der Bank unklar ist.
  • Erwägen Sie einen Bankwechsel, wenn die Gebühr das Ergebnis einer unlauteren Praxis ist.

Einfache, systematische Schritte erhöhen die Chancen auf eine Rückerstattung. Handeln Sie einfach.

Wie sehen die Rückerstattungsszenarien aus und welche Risiken sind damit verbunden?

Die Rückerstattung hängt von den Gründen für die Erhebung der Gebühr ab. Wenn die Bank nicht vertragsgemäß gehandelt hat, haben Sie ein starkes Argument. Wenn die Gebühr gemäß den Regeln erhoben wurde, ist eine Rückerstattung schwieriger, aber nicht unmöglich.

Der Schlüssel: Dokumente und eine schnelle Antragstellung. Ohne diese wird es schwierig sein, Ihre Rechtmäßigkeit zu beweisen.

Wie dies mit Betrug zusammenhängt – ein Beispiel aus dem Leben

Der Fall zeigt, wie Betrüger zu ernsthaften finanziellen Problemen führen können. In ihrem Namen wurden zwei Kredite aufgenommen, und die Bank stellte keine Verstöße fest. Die Folgen reichten bis zur Hypothek und der drohenden Versteigerung des Hauses.

Eine andere Leserin, Agata, konnte dank ihrer Wachsamkeit Verluste vermeiden. Gefälschte „Bankmitarbeiter” versuchten, ihr den BLIK-Code zu entlocken, aber das Gespräch wurde beendet, bevor sie Geld verlor. Das ist eine Erinnerung daran, dass Betrüger sehr professionell klingen können. Die Erkenntnis lautet: Wachsamkeit und die Geheimhaltung von Codes retten Ersparnisse.

Wenn Sie ungewöhnliche Anfragen nach Codes erhalten, beenden Sie das Gespräch und rufen Sie die offizielle Nummer der Bank an. Das ist einfach und effektiv.

Ein weiterer Tipp: Richten Sie in der App Benachrichtigungen für jede Transaktion ein. So bemerken Sie unerwünschte Abbuchungen sofort.

Wie viel Zeit habe ich, um eine Beschwerde über die Gebühr einzureichen?

Am besten reichen Sie die Beschwerde sofort nach Feststellung der Gebühr ein. Formal beträgt die Frist für die Einreichung von Beschwerden in der Regel 14 bis 30 Tage für die erste Antwort der Bank, aber es lohnt sich, schneller zu handeln, um Beweise zu sichern.

Kann die Bank eine Gebühr erheben, wenn die Karte inaktiv war?

Die Bank kann in ihren Geschäftsbedingungen eine Gebühr für die Karte unabhängig von Transaktionen festlegen. Wenn die Gebühr jedoch nicht ausdrücklich im Vertrag angegeben ist, können Sie eine Rückerstattung und eine Erklärung verlangen.

Was tun, wenn die Bank die Rückerstattung verweigert?

Legen Sie bei der Finanzaufsichtsbehörde Berufung ein und erwägen Sie, vor Gericht zu gehen. Bevor Sie dies tun, sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen oder kostenlose Rechtshilfe in Anspruch nehmen.

Hilft eine Anzeige wegen Betrugs bei der Polizei, das Geld zurückzubekommen?

Eine Anzeige ist bei Betrug erforderlich – sie ist die Grundlage für die Einreichung einer Beschwerde und die Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens, wenn falsche Verpflichtungen entstanden sind.